Pucken beim Babyshooting
So machen wir es in unserem FotoStudio bei Göttingen


Pucken für Neugeborenen-Fotos? ja oder nein?
Viele Eltern sind unsicher, wenn sie das erste Mal den Begriff „Pucken“ hören.
Vielleicht hast auch du direkt ein Bild im Kopf von Babys, die eng eingewickelt sind und sich kaum bewegen können. Verständlich, dass sich das im ersten Moment komisch anfühlt. Doch wie so oft steckt hinter dem ersten Eindruck viel mehr.
Was viele beim Pucken denken
„Das sieht doch unbequem aus.“
„Mein Baby soll sich frei bewegen können.“
„Das ist nicht natürlich.“
Diese Gedanken höre ich im Vorgespräch immer wieder und ehrlich gesagt: So würde ich auch nicht schlafen wollen, wenn man mich kerzengerade und stramm einwickeln würde.

Jedes Baby zeigt uns, was es braucht.
Ob gepuckt oder ungepuckt – wir achten aufmerksam auf jedes Signal eures Babys und schaffen eine Atmosphäre voller Ruhe und Geborgenheit.

Die Realität im Studio
Richtig gepuckt ist es kuschelig, flexibel und fühlt sich für Neugeborene so ähnlich an wie im Bauch: sicher, warm und vertraut.
Viele Babys entspannen sich innerhalb von Sekunden. Sie schlafen friedlich ein, die kleinen Hände fliegen nicht mehr hektisch vor das Gesicht, und dieser ruckartige Mororeflex, der sie oft hochschrecken lässt, bleibt einfach aus.
Für die Eltern bedeutet das: weniger Stress, weniger Tränen, ein Shooting, das sich entspannt und leicht anfühlt – fast wie ein kleiner Urlaubsmoment.
Verschiedene Möglichkeiten
Pucken ist kein „Alles oder Nichts“. Es gibt viele Varianten:
- Komplett gepuckt, wenn Babys besonders unruhig sind.
- Nur Rumpf und Beine, während die Arme draußen bleiben.
- Locker gepuckt, sodass die Kleinen sich immer noch ein bisschen bewegen können.
Und das Wichtigste: Ich frage jede Familie vor dem Neugeborenenshooting,, ob ich pucken darf oder nicht. Denn ich finde, diese Entscheidung gehört euch.
Ihr fragt euch, wann der beste Zeitpunkt, für ein Neugeborenen Shooting ist?
Das könnt ihr hier nachlesen:

Wie unterschiedlich Eltern über das Pucken denken
Es gibt Eltern, die sagen sofort: „Bitte auf keinen Fall, das sieht so unnatürlich aus.“ Und es gibt Eltern, die können sich Babyfotos ohne Pucken gar nicht vorstellen. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Ich erinnere mich an eine Mama, die beim Beratungsgespräch meinte: „Ich möchte keine gepuckten Babybilder, lieber ganz natürlich.“ Wenig später kam ihre Freundin zum Shooting – und wollte genau das Gegenteil: liebevoll gepuckt, in Tücher gehüllt, fast die ganze Zeit verschlafen.
Ein paar Tage danach bekam ich von der ersten Mama eine Nachricht:
„Mist, hätte ich das mal doch gemacht. Die Bilder meiner Freundin sind so schön.“
Die Wahrheit ist: Manchmal merkt man erst später, was möglich gewesen wäre. Und genau deshalb berate ich euch vorab ausführlich, damit ihr eine Entscheidung treffen könnt, die sich für euch gut anfühlt.







